Unter Verletzung des Wohnsitzprinzips erworbene tschechische Fahrerlaubnis berechtigt nicht zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland

Das Verwaltungsgericht Augsburg hat am 24.04.2014 einen Antrag auf Anordnung einer aufschiebenden Wirkung abgelehnt, nachdem Informationen aus Tschechien vorlagen, dass der Antragsteller seinen Führerschein dort unter Umgehung des Wohnsitzprinzips erworben hatte.

Dem Antragsteller war seine deutsche Fahrerlaubnis im Jahr erstmals 2002 wegen einer Alkoholfahrt mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,86 Promille entzogen worden.

Die im Dezember 2003 neu erteilte Fahrerlaubnis der Klasse B wurde dem Antragsteller im Februar 2005 nach einer erneuten Trunkenheitsfahrt mit 1,93 Promille, entzogen. Zudem wurde durch das zuständige Amtsgericht eine Wiedererteilungssperre ist festgesetzt.

Den tschechischen Führerschein erwarb der Antragsteller 25.04.2007. Wegen eines Verlust dieses Führerscheins wurde dem Antragsteller am 18.07.2007 erneut ein tschechischer Führerschein ausgestellt in dem unter Feld 8. ein tschechischer Wohnsitz eingetragen war.

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