Schlagwort: unfall

Unfall Anwalt – ja oder nein?

Unfall gehabt? Nicht einmal schuld an dieser Misere? Und jetzt?

 

Autounfall

Petra Bork / pixelio.de

Wollen Sie sich selber mit der Versicherung herumärgern und Zeit verschwenden, die Ihnen keiner ersetzt?
 
Können Sie machen und sich dann den Kopf darüber zerbrechen, ob die Kürzungen der Versicherung berechtigt sind.
 
Sie können sich aber auch gleich Unterstützung holen.
 
 
Keine Rechtsschutzversicherung?
 
Kein Thema – die Anwaltskosten übernimmt die Versicherung desjenigen, der Ihnen die Sache eingebrockt hat. 
Wenn Sie auch ein bisschen mit schuld waren, zahlt die Gegenseite auch die Anwaltskosten, dann müssen wir nur Ihre Forderungen ein bisschen „runterschrauben“. 
 

 

Sie haben keine Zeit, in die Kanzlei zu kommen? 

Auch kein Problem! Wir klären alles per Mail, Fax oder Telefon – sogar die Post kommt bei uns gelegentlich noch zum Einsatz. 
 

Sie wollen wissen, ob wir Ahnung haben?

Wir behaupten ja – bei über 500 regulierten Unfällen pro Jahr, können wir mitreden und der Versicherung Paroli bieten. Schauen Sie gerne auch auf unseren Blog und Podcast zur Schadensregulierung.
 
 
 
Klingt irgendwie komisch? – Warum? Wir haben Spaß an unserem Beruf, Humor und Freude daran, Ihnen zu helfen. Wir müssen uns nicht immer ernst nehmen.
 

Wichtig ist, dass wir Ihr Anliegen Ernst nehmen.

Haben Sie Zweifel oder Fragen? Rufen Sie uns doch einfach an, um uns kennen zu lernen und probieren uns selbst aus!
 
 
Rufen Sie uns an!   0911 / 956 999 44

Autobahn: Mithaftung auch bei schwerem Fehler des Unfallgegners

Autobahnunfall – Mithaftung bei deutlicher Überschreitung der Richtgeschwindigkeit

Wer auf deutschen Autobahnen mit seinem Pkw – insbesondere bei Dunkelheit – die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h mit 200 km/h um rund 60 Prozent und damit massiv überschreitet, muss auch im Falle eines unverschuldeten Unfalls damit rechnen, nur einen Teil seines Schadens ersetzt zu bekommen.

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Haftungsrecht: Hälftige Haftung für Streifunfall in einer Autobahnbaustelle

Die Beteiligten eines sogenannten Streifunfalls beim Überholvorgang in einer Autobahnbaustelle haften jeweils zur Hälfte für den eingetretenen Schaden.

So entschied es das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg im Fall eines Autofahrers, der einen Lkw mit Anhänger in einer Autobahnbaustelle überholen wollte. Vor dem Überholvorgang war der Lkw bereits einmal von der rechten Hauptfahrspur über die Fahrbahnmarkierung teilweise auf den linken Fahrstreifen geraten. Während des Überholvorgangs auf den verengten Fahrbahnen stießen die beiden Fahrzeuge sodann aneinander. Es entstand am Pkw ein Sachschaden in Höhe von mehr als 5.000 EUR.

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Aufsichtspflicht bei einem Fahrrad fahrenden Sechsjährigen

Fahrrad fahrendes Kind

Wenn ein normal entwickeltes Kind im Alter von sechs Jahren auf dem zum Haus gehörenden Hof und auf dem Gehweg vor dem Haus Fahrrad fährt, muss es nicht ununterbrochen beaufsichtigt werden. Kommt es vom Gehweg ab und auf den Radweg, wo es mit einem anderen Radfahrer kollidiert, haften die Eltern nicht wegen Verstoßes gegen ihre Aufsichtspflicht. Diese Klarstellung traf das Oberlandesgericht (OLG) Hamm.

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Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort: Kollision eines Einkaufswagens mit einem parkenden Pkw

Die Kollision eines Einkaufswagens mit einem parkenden Pkw auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz ist ein „Unfall im Straßenverkehr“ im Sinne des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB).

Diese auch für Fußgänger wichtige Entscheidung traf das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf. Es hob damit eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf auf, das die Frage genau anders gesehen hatte. Das OLG geht davon aus, dass Fahrzeuge auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz, auf dem auch Einkaufswagen bewegt werden, einer erhöhten Gefährdung durch wegrollende Einkaufswagen ausgesetzt seien. Es handele sich damit um eine typische Situation des Straßenverkehrs, dem auch parkende Fahrzeuge zuzurechnen seien. Das spezifische Gefahrenpotenzial eines Einkaufswagens bestehe nur in dieser typischen Verkehrssituation. Daher realisiere sich letztlich im Schadensfall ein typisches Verkehrsrisiko (OLG Düsseldorf, III-1 RVs 62/11).

Hinweis: Auch als Fußgänger kann man damit eine „Unfallflucht“ begehen. Rempeleien auf dem Supermarktparkplatz sollte man daher nicht auf die leichte Schulter nehmen.