Kategorie: Beispielbeiträge (Seite 2 von 3)

Personenschäden

Ein Unfall mit Verletzungen kann das ganze Leben verändern. Neben den körperlichen Beschwerden geht oft der Verlust der Arbeitskraft und der sozialen Bindungen einher. Arzttermine, Rehabilitationsmaßnahmen kosten Zeit und Geld, die Verletzungen erschweren die Hausarbeit, sportliche Aktivitäten sind nicht mehr möglich. Es stellen sich zahlreiche existenzielle Fragen, auf die schnellstmöglich Antworten gesucht werden.

Wie geht es finanziell weiter? Wo erhalten Sie Unterstützung? Wer kommt für den entstandenen (finanziellen) Schaden? Welche Ansprüche bestehen und gegen wen? Sie finden auf dieser Seite Informationen, welche Ansprüche der Gesetzgeber Unfallopfern eingeräumt hat, wenn der Unfall durch Dritte verschuldet wurdeDer Anspruch auf Schmerzensgeld ist wahrscheinlich das Erste, an das man denkt, wenn man unverschuldet in einen Unfall verwickelt und verletzt wurde. Wenn Sie wegen einer unfallbedingten Verletzung jedoch eine längere Zeit krankgeschrieben sind, stehen Ihnen neben dem Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld auch noch weitere zahlreiche Ansprüche zu, die gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers geltend zu machen sind.

Nur wenn Sie wissen, welche Ansprüche Sie haben und konkrete Forderungen bei der Haftpflichtversicherung stellen, erhalten Sie diese Schadensersatzzahlungen. Dabei ist es auch erforderlich, die entstandenen Schäden nachzuweisen.

Es ist nicht einfach, diese Ansprüche zu begründen und die Höhe zu bestimmen.

Leider erleben wir gerade im Bereich der „sog. Personengroßschäden“ immer wieder, dass die Versicherungskonzerne Betroffene mit niedrigen Vergleichsangeboten locken wollen oder auf Zeit spielen. Häufig ist zu beobachten, dass gerade bei drohender Berufsunfähigkeit nicht nur die gegnerische Versicherung mit fadenscheinigen Argumenten die Zahlungen verweigert sondern auch die eigene Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung nicht zahlt.

Daher ist es wichtig, dem „Gegner Versicherungskonzern“ mit Spezialkenntnissen auf Augenhöhe zu begegnen.

Gerne beraten wir Sie vorab in einem telefonischen oder persönlichen Gespräch über Ihre Ansprüche. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

Zu den Kosten einer rechtlichen Beratung informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch oder vorab am Telefon.

Neben dem Anspruch auf Schmerzensgeld sind weitere Forderungen denkbar wie: 

Ansprüche bei Verletzung

Schmerzensgeld
Erwerbsschaden
Haushaltsführungsschaden
Vermehrte Bedürfnisse

Ansprüche bei Tötung

Unterhaltsschaden
Ansprüche der Witwe / des Witwers
Ansprüche der Waisen
Haushaltsführungsschaden
Betreuungsunterhaltsschaden
Beerdigungskosten
Schmerzensgeld

Rechtsanwältin Stefanie Helzel – Kanzlei für Verkehrsrecht in Nürnberg

Mein Haupttätigkeitsfeld ist das Verkehrsrecht. Hierzu zählt im Einzelnen:

           Regulierung von Verkehrsunfällen

o        Sachschäden  

§         Reparaturkosten

§         Wertminderung

§         Gutachterkosten

§         Abschleppkosten

§         Mietwagenkosten

 

o        Personenschäden

§         Erwerbsschaden, entgangener Gewinn, Verdienstausfall

§         Haushaltsführungsschaden

§         Vermehrte Bedürfnisse

§         Schmerzensgeld

 

          Bußgeldsachen, OWi

o        Überprüfung von Geschwindigkeitsmessungen

§         Laser Riegl FG 21 P

§         Laser Leivtec XV 2

§         Traffipax Speedshot

§         Poliscan Speed

§         eso 1.0, eso 3.0

§         Provida

§         Multanova

 

o        Überprüfung von Abstandsmessungen

§         VAMA

§         ViBram

 

o        Vermeidung von Fahrverboten

 

          Strafsachen im Straßenverkehr

o        Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Unfallflucht

o        Trunkenheit im Verkehr

o        Nötigung im Straßenverkehr

o        Gefährdung des Straßenverkehrs

o        Fahren ohne Fahrerlaubnis (EU-Führerschein)

 

          Führerscheinsachen

o        Drohende MPU

o        Entziehung der Fahrerlaubnis

o        Punkte

o        Drogen im Straßenverkehr

o        Alkohol am Steuer

o        Alkohol am Fahrrad

o        Sperrfrist

o        Anerkennung von EU-Fahrerlaubnissen

 

          Gewährleistung / Autokauf

o        Verschwiegener Unfallschaden

o        Autokauf zwischen Privatleuten

o        Autokauf vom Händler

Verwertbarkeit einer tilgungsreifen Voreintragung

1. Sind zum Zeitpunkt des Urteils Eintragungen im Verkehrszentralregister bereits tilgungsreif, unterliegen diese Eintragungen dem gesetzlichen Verwertungsverbot gemäß § 29 Absatz VIII 1 StVG.

2. Auch wenn diese Taten zum Zeitpunkt der Tatbegehung noch nicht tilgungsreif waren, greift das, hinsichtlich der Vorahndungen aber des Urteilserlasses Tilgungsreife nach eingetreten war.

3. Selbst wenn im Zeitpunkt der letzten tatrichterlichen Entscheidung die Überliegefrist des § § 29 Absatz VII StVG noch nicht abgelaufen war, besteht ein Verwertungsverbot (Anschluss u.a. an OLG Bamberg, DAR 2007, DAR Jahr 2007 Seite 38; OLG Karlsruhe, ZfS 2005, ZFS Jahr 2005 Seite 411; OLG Hamm, NZV 2007, NZV Jahr 2007 Seite 156, NZV Jahr 2007 Seite 165; OLG Schleswig, ZfS 2006, ZFS Jahr 2006 Seite 348 und OLG Frankfurt a.M., NStZ-RR 2010, NSTZ-RR Jahr 2010 Seite 87).

 

OLG Bamberg, Beschluss vom 10. 2. 2010 – 2 Ss OWi 1575/09

Fahrerflucht – kommt Sie teuer zu stehen

Unfallflucht, Fahrerflucht oder auch Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Hintergrund für diese spontane Reaktion ist die Befürchtung, aufgrund des verursachten Schadens in seiner Haftpflichtversicherung hoch gestuft zu werden und für die nächsten Jahre höhere Prämien zahlen zu müssen. So überlegt man sich, lieber schnell von der Unfallstelle zu verschwinden, hofft, von niemandem gesehen zu werden und von einer unliebsamen Erhöhung der Versicherungsprämie verschont zu werden. Dass sich diese Spontanhandlung meist wesentlich teurer entpuppt, als eine Erhöhung der Prämien in der Haftpflichtversicherung, möchte ich anhand dieses Beitrages erläutern.

Wann liegt Fahrerflucht vor?

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB) tritt im Allgemeinen nur bei Kleinschäden auf, wenn beim Ausparken ein anderes Fahrzeug angerempelt wird. Größere Unfälle lassen sich in der Regel nicht vertuschen, so dass eine Unfallflucht ausscheidet. Das typische Beispiel ist der Rempler beim Ausparken. Der Verursacher schätzt die Lackkratzer oder die kleine Beule als Bagatelle ein und macht sich – in der stillen Hoffnung unentdeckt zu bleiben – aus dem Staub.Beschädigt man ein fremdes Fahrzeug oder einen anderen Gegenstand an, ist man verpflichtet, an der Unfallstelle zu warten bis der Geschädigte erscheint. Der Geschädigte hat ein Interesse darauf zu erfahren, was passiert ist, wer der Verursacher ist und wer für entstandenen aufkommen wird. Nur wenn davon auszugehen ist, dass in nächster Zeit niemand an der Unfallstelle erscheinen wird (z.B. in der Nacht, abgelegener Parkplatz, etc.) muss man den Unfall bei der Polizei melden und seine Daten hinterlassen. Erst danach darf man sich vom Unfallort entfernen. Das Hinterlassen eines Zettels an der Windschutzscheibe genügt hingegen nicht!


Unfall wurde nicht bemerkt

Dieses Standardvorbringen lässt die Staatsanwaltschaft in der Regel nicht gelten und beauftragt einen Sachverständigen. Dieser soll feststellen, ob der Unfall akustisch oder visuell wahrnehmbar war und prüft ebenfalls, ob – beim Festhalten des Lenkrades – eine Einwirkung auf das Fahrzeug zu spüren war.
Gelangt der Gutachter zu dem Ergebnis der Verursacher hätte den Unfall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wahrnehmen müssen, führt dies im Allgemeinen noch zu einer Straferhöhung und unter Umständen noch zu einem längeren Fahrverbot. Auch die Verfahrenskosten erhöhen sich.

Welche Folgen hat die Unfallflucht

 

Erst wenn der Sachschaden über 25 Euro liegt, ist von einem Unfall auszugehen. Ein paar Kratzer am Kotflügel verursachen schnell einen Schaden von mehreren 100 Euro. Die Unfallflucht wird beharrlich verfolgt und in der Regel wird gegen den Verursacher, ein Strafbefehl erlassen. Dabei richten sich die Höhe der Strafe sowie die Dauer des Fahrverbotes nach der Schadenshöhe: Beträgt der Fremdschaden bis 100,00 €, werden 15 Tagessätze verhängt. Bei einem Fremdschaden bis 1.500,00 €, 20 Tagessätze und 30 Tagessätze bei einem Fremdschaden über 1.500,00 €. Für die Höhe der Tagessätze ist das Nettoeinkommen maßgeblich.Auch die Dauer des verhängten Fahrverbotes bemisst sich nach der Schadenshöhe:– Fremdschaden 150,00 bis 500,00 € – 1 Monat Fahrverbot– Fremdschaden  bis 1.000,00 €  – 2 Monate Fahrverbot sowie – bei einem Schaden bis 1.500,00 € – 3 Monate Fahrverbot.

Bei höheren Schäden wird meist die Fahrerlaubnis für sechs Monate entzogen.

 

Die Versicherung zahlt nicht

Neben den Kosten für das Verfahren und der Geldstrafe kommen noch die Kosten des Unfallschadens hinzu. Gegenüber seiner Haftpflichtversicherung ist man verpflichtet, einen verursachten Fremdschaden umgehend zu melden. Verstößt man gegen diese Verpflichtung, reguliert die Haftpflichtversicherung zwar zunächst den Schaden gegenüber dem Geschädigten. Anschließend holt sich die Versicherung jedoch das Geld bei dem Unfallverursacher zurück. Auch die Rechtsschutzversicherung übernimmt weder die Anwaltskosten noch die Gutachterkosten, da es sich um eine vorsätzlich begangene Straftat handelt.

Es gibt eine Möglichkeit, die Höherstufung bei der Haftpflichtversicherung zu vermeiden. Wenn Sie eine ausführliche Beratung wünschen, vereinbaren Sie einen Besprechungstermin.

 

 

 

 

Schmerzensgeld

Ein Unfall mit Verletzungen kann das ganze Leben verändern. Neben den körperlichen Beschwerden geht oft der Verlust der Arbeitskraft und der sozialen Bindungen einher. Arzttermine, Rehabilitationsmaßnahmen kosten Zeit und Geld, die Verletzungen erschweren die Hausarbeit, sportliche Aktivitäten sind nicht mehr möglich. Es stellen sich zahlreiche existenzielle Fragen, auf die schnellstmöglich Antworten gesucht werden.

Wie geht es finanziell weiter? Wo erhalten Sie Unterstützung? Wer kommt für den entstandenen (finanziellen) Schaden? Welche Ansprüche bestehen und gegen wen? Sie finden auf dieser Seite Informationen, welche Ansprüche der Gesetzgeber Unfallopfern eingeräumt hat, wenn der Unfall durch Dritte verschuldet wurde.

Der Anspruch auf Schmerzensgeld ist wahrscheinlich das Erste, an das man denkt, wenn man unverschuldet in einen Unfall verwickelt und verletzt wurde. Wenn Sie wegen einer unfallbedingten Verletzung jedoch eine längere Zeit krankgeschrieben sind, stehen Ihnen neben dem Anspruch auf ein angemessenes Schmerzensgeld auch noch weitere zahlreiche Ansprüche zu, die gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers geltend zu machen sind.

Nur wenn Sie wissen, welche Ansprüche Sie haben und konkrete Forderungen bei der Haftpflichtversicherung stellen, erhalten Sie diese Schadensersatzzahlungen. Dabei ist es auch erforderlich, die entstandenen Schäden nachzuweisen.

Neben dem Anspruch auf Schmerzensgeld sind weitere Forderungen denkbar wie

 Es ist nicht einfach, diese Ansprüche zu begründen und die Höhe zu bestimmen.

 

Leider erleben wir gerade im Bereich der „sog. Personengroßschäden“ immer wieder, dass die Versicherungskonzerne Betroffene mit niedrigen Vergleichsangeboten locken wollen oder auf Zeit spielen. Häufig ist zu beobachten, dass gerade bei drohender Berufsunfähigkeit nicht nur die gegnerische Versicherung mit fadenscheinigen Argumenten die Zahlungen verweigert sondern auch die eigene Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung nicht zahlt.

 

Daher ist es wichtig, dem „Gegner Versicherungskonzern“ mit Spezialkenntnissen auf Augenhöhe zu begegnen.

 

Gerne beraten wir Sie vorab in einem telefonischen oder persönlichen Gespräch über Ihre Ansprüche. Wir nehmen uns Zeit für Sie.

 

Zu den Kosten einer rechtlichen Beratung informieren wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch oder vorab am Telefon.

 

 

 

Rechtsanwältin Helzel

RECHTSANWÄLTIN STEFANIE HELZEL
Fachanwältin für Verkehrsrecht


Stefanie HelzelTätigkeits- und Interessenschwerpunkte

Verkehrsrecht, u.a.

  • Regulierung von Unfallschäden (Sachschäden, Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden, etc)
  • Führerscheinrecht (u.a. EU-Führerschein)
  • Ordnungswidrigkeiten (Blitzer, Abstandsmessung, Fahrverbot, etc)
  • Verkehrsstrafrecht (Unfallflucht, Trunkenheit im Verkehr, Nötigung, Gefährdung des Straßenverkehrs, etc)
  • Autokaufrecht, Gewährleistungsrecht

 

Versicherungsrecht, u.a.

  • Kaskoversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Rechtschutzversicherung
  • Unfallversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Allgemeines Zivilrecht

 

Fortbildungen

  • Verkehrszivilrecht und Unfallrekonstruktion
  • Das Verkehrszentralregister und das neue Punktesystem – Probleme der Praxis und Folgen der Novelle
  • Wahrnehmbarkeit bei Unfallflucht und Neues zu behördlichen Messverfahren
  • aktuelle Rechtsprechung zu Mietwagenkosten des LG Nürnberg
  • aktuelle Rechtsprechung in Bußgeldverfahren
  • Vernehmungstaktik im Prozess
  • Fehlerquellen bei Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen
  • Fahrplan zur (Wieder-) Erteilung der Fahrerlaubnis – juristische und therapeutische Ansätze
  • Abwicklung von Sach- und Personenschäden

Werdegang

Studium und Referendariat in Würzburg
Freie Mitarbeiterin bei Baumann Rechtsanwälte/Würzburg

2006 Zulassung zur Rechtsanwältin
Rechtsanwältin in Gunzenhausen am Altmühlsee. Tätigkeitsschwerpunkte: Verkehrs- und Arbeitsrecht.

08/2007 – 04/2013 Kanzlei Lawrenz & Kollegen in Nürnberg

06/2010 Verleihung des Titels: Fachanwältin für Verkehrsrecht

04/2013 Eröffnung meiner Kanzlei ‚Verkehrsrecht Nürnberg‘

 

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