Anhörung wegen einer Ordnungswidrigkeit richtig beantworten

Machen Sie bei der Anhörung nur die Angaben zu Ihrer Person

Sie müssen in der Anhörung nur die Angaben unter Punkt 1 – Pflichtangaben – machen. Es werden Ihre persönlichen Daten abgefragt. Füllen Sie die Informationen unter Punkt 1 aus und schicken Sie den Anhörungsbogen an die Bußgeldstelle zurück.
Sehen Sie sich die Ausfüllhinweise Anhörungsbogen an. 
Grün markiert sind die Angaben zur Person, Ort, Darum und Unterschrift. Diese Punkte füllen Sie aus und schicken den Anhörungsbogen an die Bußgeldstelle zurück.
Angaben zum Zustellungsbevollmächtigten machen Sie nur, wenn Sie eine Person beauftragt haben, die Ihre Post überwachen soll, oder wenn Sie schon von einem Anwalt vertreten werden.

 

Keine Angaben an den rot markierten Stellen

An den rot markierten Stellen lassen Sie die Zeilen oder Kästchen leer und füllen nichts aus.  Sie müssen als beschuldigte Person kein weiteren Informationen mitteilen. Es steht Ihnen frei, keine Angaben zur Sache zu machen. Lassen Sie die Fragen unter Punkt 6 unbeantwortet.
Klicken Sie auf den  und schauen Sie sich die Ausfüllhinweise an.

 

Soll ich jetzt schon einen Anwalt beauftragen?

Wenn Sie erst einen Anhörungsbogen erhalten haben, kann ein Anwalt noch nicht viel für Sie tun. Außer wenn Sie selten zu Hause sind und keiner Ihren Briefkasten leert. Dann sollten Sie einen Anwalt haben, der als Zustellungsbevollmächtigter im Anhörungsbogen eingetragen wird. Der Bußgeldbescheid wird dann an den Anwalt zugestellt und Sie müssen keine Sorgen haben, dass der Bescheid in Ihrem Briefkasten in Vergessenheit gerät und die Einspruchsfrist versäumt wird.

 

Muss der Anhörungsbogen zurück geschickt werden?

Die Bußgeldstelle behauptet: Ja, Das Schreiben ist innerhalb von einer Woche an die Bußgeldstelle zurück zu schicken. Ich meine, Sie müssen das Schreiben nur beantworten, wenn die Angaben zu Ihrer Person falsch sind, oder wenn Sie den Verstoß tatsächlich nicht begangen haben. Ansonsten gibt   es keinen Grund, warum Sie das Schreiben zurück schicken müssten. Sie müssen keine Angaben zum Tatvorwurf machen.

 

Die Woche ist schon vorbei, ich habe noch nicht geantwortet. Was passiert?

Nichts. Die Bußgeldstelle wird weitere Ermittlungen nach dem Fahrer anstellen, sofern dies nötig ist. Im „schlimmsten“ Fall bekommen Sie Besuch von der Polizei, die den Auftrag hat, bei Ihnen zu Hause oder in der Firma den Fahrer zu ermitteln.

 

Was passiert, wenn ich den Anhörungsbogen zurück geschickt habe?

Sie werden in den nächsten Wochen wieder Post von der Bußgeldstelle – den Bußgeldbescheid – bekommen. Wenn Sie den Bescheid nicht akzeptieren wollen, haben Sie die Möglichkeit innerhalb von 14 Tagen ab der Zustellung Einspruch einzulegen. Das Datum der Zustellung ist auf dem gelben Briefumschlag notiert.

 

Heben Sie den Umschlag auf und nehmen Sie ihn mit zu Ihrem Anwalt, damit die Frist richtig notiert werden kann.

 

Legen Sie innerhalb der 14 Tage gegen den Bußgeldbescheid keinen Einspruch ein, wird der Bescheid rechtskräftig und Sie können nichts mehr dagegen tun.

 

Laden Sie Ihre Unterlagen und Kontaktdaten hier hoch, wenn Sie gegen Ihren Bußgeldbescheid vorgehen wollen.

Tags: , ,

About the Author ()

Hauptsache mobil! Ihre Mobilität ist mein Ziel. Egal, ob es um das Auto selber, Ihren Führerschein oder eine anstehende Verurteilung geht. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Sie ganz schnell wieder auf die Straße kommen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.